Vogelgrippe 2026: Zoo Rostock ergreift Schutzmaßnahmen – Jäger aufgepasst!


Die Geflügelpest breitet sich in Deutschland weiter aus. Der Zoo Rostock reagiert jetzt mit strengen Hygienemaßnahmen. Was Jäger und Tierhalter wissen müssen. Der Zoo Rostock hat nach dem aktuellen Ausbruch der Vogelgrippe in mehreren Bundesländern umfassende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Obwohl im Tierpark selbst bisher keine Infektionsfälle bestätigt wurden, wurden vorsorglich Desinfektionsmatten an allen Zugängen zu Häusern, Ställen und Volieren ausgelegt. Laut NDR wurde zusätzlich das Wasser aus dem Ententeich abgelassen, um keine wilden Vögel anzulocken, die mit dem H5N1-Virus infiziert sein könnten. 🦠 Aktuelle Seuchenlage in Deutschland Die Vogelgrippe bleibt ein wiederkehrendes Problem für Zoos und Geflügelhalter. “Grundsätzlich ist die Vogelgrippe ein Thema, das uns inzwischen eigentlich jedes Jahr zumindest saisonal beschäftigt”, erklärt der Zoo Rostock. Die aktuelle Lage zeigt jedoch eine besorgniserregende Entwicklung: Seit Anfang Oktober 2025 wurden in Deutschland mehr als 700 Ausbrüche registriert. Besonders betroffen sind Bayern mit 359 Fällen, Brandenburg mit 224 Fällen und Baden-Württemberg mit 90 Fällen. EU-weit waren zwischen dem 1. Oktober 2025 und 11. Februar 2026 insgesamt 573 Geflügelbetriebe von Ausbrüchen der hochpathogenen aviären Influenza betroffen. 🦆 Schutzmaßnahmen im Zoo Rostock Derzeit gestaltet es sich laut Angaben des Tierparks relativ einfach, den Kontakt mit wilden Vögeln zu reduzieren. Denn saisonbedingt befinden sich viele Tiere momentan ohnehin in geschlossenen Gehegen beziehungsweise in ihren Winterquartieren. Der Zoo steht bezüglich der Schutzmaßnahmen im engen Austausch mit dem zuständigen Veterinäramt. Ein direktes Einsperren der Tiere über längere Zeit kommt aus Tierschutzgründen jedoch nicht infrage, was ein gewisses Restrisiko bestehen lässt. ⚠️ Vorfall im vergangenen Winter Der Zoo Rostock war bereits im vergangenen Winter selbst von der Vogelgrippe betroffen. Damals wurde eine tote Hühnergans mit der Tierseuche infiziert aufgefunden. Ein direktes Partnertier, das ebenfalls positiv getestet wurde, musste getötet werden. Durch konsequente Quarantäne- und Schutzmaßnahmen konnten jedoch alle weiteren Tiere im Bestand geschützt werden. Auch der Vogelpark Walsrode meldete am 24.02.2026 einen neuen Ausbruch, was die aktuelle Brisanz der Situation unterstreicht. 🎯 Wichtige Hinweise für Jäger und Outdoor-Aktivitäten Für Jäger und Naturliebhaber gelten derzeit verschärfte Hygienevorschriften. Wer zur Jagd geht, muss strenge Schutzmaßnahmen einhalten. Das Tragen von Einweghandschuhen beim Aufbrechen von Wildvögeln ist Pflicht. Hunde könnten zudem tote Wildvögel aufstöbern und verschleppen oder noch lebende, möglicherweise infizierte Wildvögel auftreiben, weshalb auch Hundehalter im Freien besondere Vorsicht walten lassen sollten. Im Herbst und Winter 2025/26 verstarben allein in Deutschland und weiteren Teilen Europas Tausende Graukraniche durch die Geflügelpest. 📊 Statistik und Ausblick Die Zahlen zeigen eine klare Tendenz: 34 EU-Staaten haben im Jahr 2025 insgesamt 4.145 HPAI-Ausbrüche bei Wildvögeln registriert. In mehr als 4.000 dieser Fälle wurde der Subtyp H5N1 nachgewiesen. Aktuell stehen 70 aktive Fälle zu Buche, wobei 52 Feststellungen in diesem Jahr verzeichnet wurden. Besonders dramatisch war die Situation im Landkreis Cloppenburg, wo seit dem 15. Oktober 2025 insgesamt 34 Betriebe betroffen waren, die zusammen rund 362.500 Puten hielten. Experten gehen davon aus, dass die Geflügelpest-Saison ihren Höhepunkt erst im März erreicht, weshalb alle Tierhalter und Jäger weiterhin höchste Wachsamkeit bewahren sollten.

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